Coceral revidiert Prognose für EU-Getreideernte nach unten

Der europäische Verband der Agrarhändler, Coceral, gibt in seiner mittlerweile fünften Schätzung der Getreideernte 2020 in der EU (inkl. Großbritannien) die Gesamtmenge mit 293,6 Mio. t an. Dieser Wert liegt spürbar unter den 295,5 Mio. t aus der letzten Schätzung von August und um 18,8 Mio. t unter dem Wert für 2019. Die Schätzung für Weizen (ohne Durum) bleibt mit 129,2 Mio. t beinahe unverändert, im vergangenen Jahr wurden 146 Mio. t geerntet.

Schätzung für Weizen bleibt fast unverändert

Wien, 1. Oktober 2020 (aiz.info). - Der europäische Verband der Agrarhändler, Coceral, gibt in seiner mittlerweile fünften Schätzung der Getreideernte 2020 in der EU (inkl. Großbritannien) die Gesamtmenge mit 293,6 Mio. t an. Dieser Wert liegt spürbar unter den 295,5 Mio. t aus der letzten Schätzung von August und um 18,8 Mio. t unter dem Wert für 2019. Die Schätzung für Weizen (ohne Durum) bleibt mit 129,2 Mio. t beinahe unverändert, im vergangenen Jahr wurden 146 Mio. t geerntet.

Die Produktion von Gerste wird jetzt von Coceral mit 61,3 Mio. t beziffert, was weniger ist als in der August-Schätzung angenommen wurde (62,5 Mio. t). Auch das Vorjahresniveau von 63,2 Mio. t wird damit unterschritten. Vor allem in Großbritannien, in einigen Balkanländern und Teilen von Skandinavien wurden hier Einbußen verzeichnet.

Der Großteil der nach unten revidierten Prognose ist auf die geringere Maisernte zurückzuführen. Sie wird jetzt mit 62,8 Mio. t beziffert gegenüber 64,6 Mio. t in der August-Schätzung. Im Vorjahr belief sich die Menge auf 65,3 Mio. t. Heißes und trockenes Wetter am Balkan haben zu reduzierten Ertragserwartungen geführt. Die Rapsernte dürfte unverändert bei 17 Mio. t bleiben. (Schluss)

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