Moskau will Exporte von Raps und Soja fördern

Zusätzliche Fördermittel vorgesehen

Moskau, 26. September 2019 (aiz.info). - Das russische Landwirtschaftsministerium will im kommenden Jahr Exportförderungen für die Erzeuger von Raps und Sojabohnen einführen. Die Umschichtung von 4,2 Mrd. Rubel (59,4 Mio. Euro) im Haushaltsentwurf sei mit dem Finanzressort bereits abgestimmt worden, erklärte die stellvertretende Ministerin Jelena Fastowa vor Journalisten in Moskau. Zuvor seien diese Gelder für den teilweisen Ausgleich von Investitionskosten in der Landwirtschaft vorgesehen gewesen, allerdings zeichneten sich für 2020 keine neuen Inbetriebnahmen ab, führte Fastowa laut den Landesmedien aus. Sie begründete das Vorhaben mit der steigenden Bedeutung von Raps und Soja für das künftige Exportpotenzial Russlands. Unterstützt werden dürften die Betriebe, die diese Ölpflanzen für die Ausfuhren beziehungsweise für die Verarbeitung zu Exportgütern erzeugen. (Schluss) pom
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