Russland erwartet für 2020 drittgrößte Maisernte

Einbußen im Süden doch nicht so gravierend

Moskau, 14. Oktober 2020 (aiz.info). - Nach Weizen hat das russische staatliche Agrarlogistikunternehmen RusAgroTrans auch seine Prognose für die diesjährige Körnermaisernte erhöht, und zwar um 0,2 Mio. t gegenüber der bisherigen Schätzung auf etwa 14 Mio. t. Das wäre die drittgrößte Maisernte im Land, stellte der Leiter des Analysezentrums von RusAgroTrans, Igor Pavenskij, Ende vergangener Woche vor Journalisten in Moskau klar. Trotz der ungünstigen Witterungsbedingungen im Süden und Zentrum des europäischen Teils Russlands dürfte das Ergebnis nur knapp unter dem von 2019 liegen, als rund 14,3 Mio. t Mais eingebracht wurden; im Rekordjahr 2016 waren es etwa 15,3 Mio. t. Dem Experten zufolge fallen die Einbußen im Süden nicht so deutlich aus wie bisher erwartet. Die gesamte russische Getreideernte 2020 schätzte er auf 131 Mio. t, was nur um 3% weniger wäre als der bisherige, 2017 mit über 135,5 Mio. t verzeichnete Rekord. (Schluss) pom
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