Russland: Exportzölle auf Getreide zeigen gewünschten Effekt

Auslandsverkäufe brechen ein

Moskau, 29. März 2021 (aiz.info). - In der zweiten Märzhälfte sind die Ausfuhren von Getreide aus Russland erwartungsgemäß deutlich zurückgegangen. Die Ursache dafür ist die Exportzollpolitik Moskaus. Wie berichtet, gelten ab dem 15. März die Abgaben von 25 Euro je t auf Körnermais und 10 Euro je t auf Gerste. Außerdem wurde der Exportzoll auf Weizen ab Anfang März von 25 Euro auf 50 Euro je t angehoben. Nun stürzten in der zweiten Hälfte des Monats vor allem die bis dahin ungewöhnlich intensiven Auslandsverkäufe von Gerste und Körnermais ab, berichtet die Moskauer Zeitschrift "Agroinvestor" unter Berufung auf Angaben des Unternehmensverbands Russische Getreideunion (RGU). Demnach beliefen sich die durchschnittlichen täglichen Ausfuhrraten von Gerste nach dem 15. März auf rund 5.500 t, während diese in der Zeit vom 1. bis 14. März bei 47.000 t lagen. Zugleich sanken die Tagesraten bei Mais von gut 54.000 t auf 4.200 t. (Schluss) pom
Bereitgestellt vom AIZ