Russland: Prognosen für Weizenernte 2021 gesenkt

Trockenheit zeigt deutlichere Auswirkungen

Moskau, 16. Juli 2021 (aiz.info). - Mehrere russische Agraranalysenagenturen haben ihre Prognosen für die Weizenernte 2021 in dieser Woche nach unten korrigiert. So schätzte das Forschungsinstitut für Agrarmarktkonjunktur (IKAR) die Produktion gestern auf 81,5 Mio. t, was um 2 Mio. t weniger wären als bislang erwartet. Ebenfalls deutlich, um 2,3 Mio. t auf 82,3 Mio. t, wurde die Prognose des Consulting- und Forschungszentrums für Agrarökonomie (Sovecon) für diese Getreideart gesenkt. Die Analysten führen die Korrekturen unter anderem darauf zurück, dass die Ernteausfälle bei Winterweizen, die von der herbstlichen Trockenheit in mehreren Anbauregionen verursacht worden waren, nun noch höher einzuschätzen sind als zunächst erwartet. Darüber hinaus mussten die Ernteprognosen für die wichtige Anbauregion, den Föderationskreis Wolga, wegen der dort in den vergangenen Wochen zu verzeichnenden Dürre deutlicher gesenkt werden. Allerdings hält das Moskauer Landwirtschaftsministerium an seiner bisherigen, ursprünglich eher vorsichtigen Ernteprognose von 80,7 Mio. t Weizen weiterhin fest. (Schluss) pom
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