AMA-Ernte-Pressegespräch 2026: 19% weniger Getreide als 2025 und 14,4% unter Schnitt

Getreidefläche auf historischem Tief - Maisfläche auf Langzeithoch
Hitze und anhaltende Trockenphasen haben laut Vorstandsvorsitzendem Günter Griesmayr beim Ernte-Pressegespräch 2026 der AMA Österreichs Getreideernte stark geprägt. Mit rund 2,5 Mio. t liegt die Getreideproduktion ohne Mais um 19,0% unter dem guten Vorjahreswert und um 14,4% unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Witterung hat deutliche Spuren bei den Erträgen hinterlassen. Die prognostizierte Gesamtproduktion (inkl. Körnermais) wird heuer mit 4,5 Mio. t das Vorjahresergebnis deutlich unterschreiten (-18,4%) und ist als unterdurchschnittliche Ernte einzuordnen (-12,2% gegenüber dem langjährigen Mittel). Die niedrigere Ertragsprognose für Körnermais kann durch die ausgedehnte Körnermaisfläche (+1,9 %) nur geringfügig ausgeglichen werden.
 
Die diesjährige Getreidefläche (ohne Mais) schrumpft auf vor allem wegen der Einschränkung des Anbaus von Weichweizen auf 501.692 ha (siehe dazu Link auf "2. Flächenauswertung der AMA-Mehrfachanträge 2026" vom 20.07.2026 und Download unten "AMA-Getreideflaechen-07-2026.pdf") und erreicht einen historischen Tiefstand. Körnermais (inkl. Corn-Cob-Mix) setzt 2026 mit einem Flächenplus von 3.985 ha die bereits im Vorjahr erfolgte deutliche Flächenausdehnung (+12.999 ha) fort.

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